 | Droht das Ende des Bargelds? M?ssen wir uns von einem unserer geliebten Kulturg?ter verabschieden? Bereits heute nehmen elektronische Bezahlsysteme ?berhand, immer seltener nutzen wir Scheine und M?nzen. Welche Technologien und Anwendungen werden in Zukunft den Handel und unser t?gliches Leben bestimmen? Welche Vorteile bringen virtuelle Transaktionen und was ist ihr Preis? Geld: Leicht liegt es uns auf der Hand Das Zukunftsmagazin "?ber:morgen" wirft mit der Dokumentation "Goodbye Bargeld!" einen spannenden Blick auf das, womit wir tagt?glich zu tun haben: Unser Geld. Was wissen wir eigentlich dar?ber? Verh?lt es sich so, wie Henry Ford einst munkelte: "Es ist gut, dass die B?rger der Nation unser Banken- und Geldsystem nicht verstehen, denn w?rden sie es verstehen, g?be es noch vor morgen fr?h eine Revolution." Franz H?rmann, Professor f?r Unternehmensrechnung Franz H?rmann, Professor f?r Rechnungswesen an der Wirtschaftsuniversit?t geht in medias res: Geld sei keineswegs das, wof?r man es h?lt. Er vergleicht die Geldsch?pfung der Banken, die mit Zins und Zinseszins in ein ?berbordendes Schuldsystem f?hrt, mit einem magischen Akt, der Menschen in Abh?ngigkeit versetzt und sie kontrollierbar macht. Tarek el Sehity, Professor f?r Verm?genskultur an der Sigmund Freud Universit?t, behauptet, Geld sei "der Mist des Volkes" und spricht die Reputation und Verantwortung der "Geldsch?pfer" an, die zunehmend schwindet: Digitaler Geldverkehr liefere uns dem Prinzip "power corrupts ... |